Rangernetz
Unsere Gebiete
Wir arbeiten in vielen Regionen der Schweiz – vom Walensee bis zum Weissenstein. Jede Landschaft hat ihre eigenen Besonderheiten.
Unsere Rangerinnen und Ranger sind vor Ort präsent und treten ruhig und respektvoll auf. Sie informieren Besucherinnen und Besucher über richtiges Verhalten in der Natur, weisen auf besondere Naturschönheiten hin und tragen so dazu bei, Pflanzen, Tiere und Lebensräume langfristig zu schützen.
Wir machen Naturwerte sichtbar, erklären ökologische Zusammenhänge verständlich und sorgen dafür, dass Erholung und Schutz Hand in Hand gehen.
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Zürcher Unterland
Limmatauen, Katzenseen, Mettmenhaslisee, Neeracherried, Altläufe der Glatt und Waffenplatz Kloten-Bülach: Ein Raum mit vielfältigen Erholungsgebieten, Wäldern und Wanderwegen. Wir setzen die geltenden Schutzverordnungen konsequent um und durch. Dabei sprechen wir Besuchende direkt an, erklären die Regeln, zeigen ökologische Zusammenhänge auf und sorgen für deren Einhaltung. Gleichzeitig dokumentieren wir Veränderungen im Gebiet und liefern wichtige Beobachtungen aus der Praxis. Wir arbeiten im Auftrag des Kantons Zürich.
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Zürcher Oberland
Drumlinlandschaft Zürcher Oberland, Güldenen, Lützelsee, unteres Tösstal und Werenbachtobel: Ein abwechslungsreiches Gebiet mit Wiesen, Bächen, Wäldern und stark frequentierten Wegen. Wir sind im Auftrag des Kantons Zürich unterwegs und setzen die geltenden Schutzverordnungen konsequent um und durch. Dazu gehören insbesondere die Kontrolle der Leinenpflicht, die Durchsetzung von Betretungsverboten sowie die Präsenz in stark genutzten Naherholungsgebieten. Wir sprechen Besuchende direkt an, erklären Regeln und Zusammenhänge und beobachten die Entwicklung von Flora und Fauna. Dabei zeigen wir auf, wie sich Freizeitnutzung und Naturschutz verantwortungsvoll verbinden lassen.
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Weissenstein (SO)
Ein beliebtes Ausflugsgebiet oberhalb von Solothurn – ideal zum Wandern, Biken und Spazieren. Wir betreuen die neu geschaffenen Wildruhezonen und setzen uns dafür ein, dass diese Rückzugsräume für Tiere auch tatsächlich ruhig bleiben. Gleichzeitig gehört der Weissenstein zu den Hotspots für den Bikesport: Es ist beeindruckend zu beobachten, wie ambitionierte Biker die Downhill-Strecke vom Weissenstein hinunter zur Talstation meistern. Unser Fokus liegt darauf, Naturerlebnis und Freizeitnutzung in ein gutes Gleichgewicht zu bringen.
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Grien Wöschnau (SO)
Ein Auengebiet von nationaler Bedeutung, in dem auf engem Raum viel Leben zusammenkommt. Wir beobachten Flussuferläufer und Flussregenpfeifer, informieren Besucherinnen und Besucher über die Schutzziele und achten darauf, dass die Regeln eingehalten werden. Sensible Uferbereiche schützen wir aktiv und erklären, warum Ruhe für Bodenbrüter besonders wichtig ist.
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Oberweningen (ZH)
Ein Naherholungsgebiet im Zürcher Unterland. Während der Brut- und Setzzeit von April bis Ende Juli kontrollieren wir die Leinenpflicht und sensibilisieren Besuchende für den Schutz von Wildtieren. Im ehemaligen Steinbruch sorgen wir für die Sicherheit der Besuchenden und tragen mit Pflegemassnahmen dazu bei, den Anteil an Neophyten zu reduzieren und die Lebensräume für Insekten – insbesondere für Schmetterlinge – zu fördern. Zudem begleiten wir das Forschungsprojekt PhenoRangers des eidgenössischen Forschungsinstituts für Wald, Schnee und Landschaft. Dieses untersucht, wie sich Klima- und Umweltveränderungen auf die Pflanzenwelt auswirken.
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Linth Ricken (SG)
Ein vielseitiges Erholungsgebiet zwischen Oberem Zürichsee, Linthkanal, ländlichen Dörfern und dem voralpinen Gelände rund um den Rickenpass. Das Gebiet erstreckt sich über die fünf St.Galler Gemeinden Uznach, Schmerikon, Benken, Kaltbrunn und Gommiswald. Wir sind im Austausch mit Badegästen, Hundehaltenden, Velofahrenden, Ornithologen und Fotografen. Dabei informieren wir über die Bedürfnisse von Bodenbrütern und Wasservögeln und sensibilisieren für einen respektvollen Umgang mit Natur und Landschaft. Im Gebiet rund um den Ricken stehen insbesondere die Bedürfnisse der Wildtiere im Vordergrund.
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Kastanienwald Murg (SG)
Ein wertvoller Wald mit alten Edelkastanienbeständen und hoher Besucherfrequenz. An einzelnen Wochenendtagen zählen wir gut über 500 Besucherinnen und Besucher. Zwischen September und Oktober sind wir regelmässig vor Ort und sprechen Maronisammler gezielt an. Wir erklären, wie empfindlich Edelkastanien auf Verletzungen der Rinde und der Äste reagieren. Mit einfachen Verhaltensregeln und deren konsequenter Umsetzung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieses einzigartigen Kultur- und Naturraums.