Rangernetz
Geschichten aus der Natur
Wir sind jeden Tag draussen unterwegs. Wir beobachten Tiere und Pflanzen, sprechen mit Menschen und sehen, wie sich Natur und Landschaft verändern.
In unserem Blog teilen wir diese Beobachtungen.
Wir erzählen von Momenten des Staunens, von kleinen Zeichen in der Natur und von Begegnungen, die uns berühren.
Unsere Geschichten zeigen, wie Natur funktioniert und warum Rücksicht so wichtig ist.
“Öisi Aare” zwischen Olten und Erlinsbach
Zwischen Olten und Erlinsbach betreut Rangernetz neu das Gebiet entlang der alten Aareläufe. Im ersten Jahr stehen Beobachten, Zählen und Sensibilisieren im Zentrum – mit dem Ziel, Hotspots zu erkennen und den respektvollen Umgang mit Natur, Landschaft und anderen Naturnutzenden zu stärken.
Ins rote Herz der Kalahari
Nach dem Abschied in Windhoek führte die Reise von Roland und Helene weiter in den Südosten Namibias – in den Kgalagadi Transfrontier Park. Dort warteten rote Dünen, eindrückliche Tierbeobachtungen und einmal mehr das Gefühl, Afrika ganz unmittelbar zu erleben.
Erste Hilfe auffrischen
Praxisnah, wichtig und direkt relevant für den Einsatzalltag: Vier Ranger von Rangernetz konnten bei den Pfäffikersee-Rangern ihre Erstehilfekenntnisse auffrischen. Der Kurs knüpft an die Ausbildung „Sicherheit am Wasser“ vom 27. Februar in Unterägeri an und zeigt, wie wichtig Sicherheit, Handlungskompetenz und gute Zusammenarbeit im Rangerberuf sind.
Frühlingszauber im Oberweniger Eggwald
Im Frühling beginnt im Oberweniger Wald die sensible Brut- und Setzzeit. Bodenbrütende Vögel und frisch gesetzte Rehkitze sind jetzt besonders auf Ruhe angewiesen. Die Leinenpflicht ab 1. April hilft, Störungen zu vermeiden – ein kleiner Beitrag mit grosser Wirkung für unsere Wildtiere.
Kurs Nordost: Wo das Wasser die Wildnis regiert
Roland in Afrika, Teil 2: Vom trockenen Buschland hinein ins grüne Herz Afrikas: In dieser Etappe übernimmt das Wasser die Regie. Überflutete Pisten, lebendige Flusslandschaften und aussergewöhnliche Tierbegegnungen zeigen eindrücklich, wie dynamisch und unberechenbar die Wildnis sein kann.
Swiss Rangers GV 2026
Rückblick auf die Ranger GV 2026 in Urnäsch und auf der Schwägalp – mit Einblicken in die Berufsanerkennung “Fachperson Natur und Umwelt, Fachrichtung Ranger” und eindrückliche Naturführung vom Schwägalp-Ranger Simon Meier.
Im südlichen Afrika: Auf den Spuren der Giganten
Roland in Afrika: Teil 1 führt ins Damaraland und in den Etosha-Nationalpark. Im Zentrum stehen eindrückliche Tierbegegnungen – insbesondere mit Wüsten-Nashörnern –, weite Landschaften und die Beobachtung, wie sich Natur nach Regenfällen und Bränden erneuert. Ein Reisebericht über Wildnis, Respekt und die Faszination geschützter Lebensräume.
Neeracherried entdecken: Aus der Perspektive eines Rangers im WZV-Gebiet
Das Neeracherried gehört zu den bedeutendsten Feuchtgebieten im Zürcher Unterland und ist ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Vogel- und Tierarten. Ranger der Rangernetz GmbH sorgen im WZV-Gebiet rund um das Schutzgebiet mit Präsenz, Aufsicht und Sensibilisierung dafür, dass Besucher die Natur respektvoll erleben können. Dazu gehört, Hunde anzuleinen, auf den Wegen zu bleiben, Drohnenflüge zu unterlassen und nur offizielle Parkplätze zu nutzen. Ziel ist es, Störungen zu vermeiden und die empfindlichen Lebensräume langfristig zu schützen.
Schulung: Sicherheit am Wasser
Weiterbildung «Sicherheit am Wasser» ein. Am 27. Februar 2026 trafen sich 13 Ranger der Rangernetz GmbH und ein Vertreter der Rangerteam GmbH im Bommerhüttli in Unterägeri. Referent war Herbert Dörnberger, Projektleiter Prävention und Präsident der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft, Sektion Zug. Er hatte den Input gezielt auf unsere Bedürfnisse als Ranger zugeschnitten.
Die Insel, die niemand betreten darf
Grien Wöschnau SO, 19. Februar 2026: Die Aare führt Hochwasser. Das Wasser ist kalt, kraftvoll, unaufhaltsam. Es frisst sich in die Ufer, verschiebt Kies, trägt Äste davon – und formt gleichzeitig Neues. Mitten im Fluss liegt die Kiesinsel. Rau. Offen. Unscheinbar. Und doch ist sie einer der sensibelsten Orte an diesem Abschnitt zwischen Olten und Aarau. Diese Insel ist ganzjährig gesperrt. Und das aus gutem Grund.
Oberweningen ZH – Schmetterlinge im Steinbruch
Ein unscheinbarer Ort, ein ehemaliger Steinbruch und doch ein erstaunlich artenreicher Lebensraum. In Oberweningen zeigt sich, wie viel biologische Vielfalt direkt am Rand des Siedlungsgebiets entstehen kann, wenn Sonne, Vielfalt und regelmässige Pflege zusammenspielen.
Weihnachtsessen 2025 in Aarau
Das Rangertreffen vom 26. November 2025 war gleichzeitig auch unser Weihnachtsessen. Bei feinem Essen und interessanten Gesprächen sind wir noch näher zusammengerückt.
Kastanienwald Murg – ein Paradies mit Regeln
Der Kastanienwald in Murg ist einer dieser Orte, bei denen man automatisch langsamer wird. Alte Edelkastanien, Lichtflecken auf dem Boden, der Blick Richtung Walensee – fast mediterran, ruhig, einladend. Gerade im Herbst zieht es viele Menschen hierher: Familien, Spaziergänger, Schulklassen, Maronisammler.
Leinenpflicht in Oberweningen – warum sie wirkt und weshalb Präsenz entscheidend ist
Leinenpflicht im Wald und in Waldnähe zwischen dem 1. April und dem 31. Juli. In dieser Zeit brüten die Vögel und setzen die Rehe ihre Kitze. Die Tiere sind in dieser Phase sehr empfindlich auf Störungen - und es kommt nicht selten vor, dass junge Rehkitze von Hunden gerissen werden. Beachten Sie deshalb die Leinenpflicht, danke.